Ziele der Interessengemeinschaft „Pro Malchiner See"
Gegen Gewässer-Privatisierung - Wasser muß schützenswertes und für Alle nutzbares Allgemeingut bleiben.
Regional droht dem Malchiner See, wie auch vielen anderen Gewässern die Privatisierung, solange sie in Hand der BVVG sind.
Dies versuchen wir, nachhaltig und dauerhaft zu verhindern.
- PRO Verbesserung der regionalen Infrastruktur für touristische und gesamtwirtschaftliche Entwicklung, gemeinde- und
kreisübergreifend. - Besondere Aufmerksamkeit findet seit Jahren die fehlende Umsetzung eines gefahrlos nutzbaren, touristisch attraktiven Radweges RUND um den
Malchiner See und der Entwicklung touristischer Anlaufpunkte. - Schwerpunkt 2012 "Radweg RUND um den See schließen"
- Schwerpunkt 2012 "Dahmer Kanal soll wieder ein Kanal werden, attaktiv und touristisch erlebbar"
Bitte lesen Sie im Detail unsere Einträge in den Bereichen POLITIK und Pressespiegel (Stand Dezember 2011, Neues demnächst)
 | Wir wünschen allen Besuchern ein Frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr 2012
. . So still wie der See ruht seit der Landtagswahl 2011 die erkennbare weitere Befassung der Politik mit unseren Zielen. Kurz: Es gibt nicht Neues zu berichten. Die Winterlandschaft ist ein Werk von Heike Camp -> "Links zum See" |
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Aktionstag 2011 "Der See brennt 2011" am 13. August 2011 am Großen Seedorfer Strand.
Fahrrad-Sternfahrt auf Drahteseln zum Aktionstag -
Wir rufen zur Fahrrad-Sternfahrt zum Aktionstag auf. Zielpunkt ist um 11 Uhr am Großen Strand von Seedorf.
Unterschriftenliste zum offenen Brief an die Landesregierung
Nachdem seit 2007 keine Neuerungen zum Thema erfolgt sind (siehe Pressespiegel) fordert das Schreiben, die Bevölkerung noch vor den Wahlen verbindlich über Entscheidungen für diesen Teilabschnitt des Radweges zu informieren.
In den vergangenen Jahren war die drohende Privatisierung von Seen, zu denen auch der Malchiner gehörte, ein Thema des Aktionstages. Wenn jetzt 37 Seen durch das Land erworben werden, dann sei dies ein Schritt in die richtige Richtung, "Aber durch sind wir erst, wenn in der Landesverfassung steht, dass die Seen Allgemeingut und unverkäuflich sind". Aber am Aktionstag geht es nicht nur um Politik. Wie immer haben sich die Veranstalter
Buntes Rahmenprogramm.
Für gute Laune sorgen die Neukalener Stadtmusikanten, Ankes Liederecke und die Diskothek.
11:00 Uhr Ankunft der Fahrrad-Sternfahrt
13:00 Uhr Seeschwimmen. Wer teilnehmen möchte, kann sich kurzfristig bei Herrn Schröder (Telefon 01711963655) melden.
20.30 Uhr Enzündung der Lagerfeuer rund um den See
21:00 Uhr Sternfahrt der Boote beginnt
22:00 Uhr brennt der See beim Feuerwerk
Und hier können Sie direkt Ihre Anreise mit Google-Maps(C) planen
Das bislang nicht verbindlich durch Handeln bestätigte Gewässergerücht vom 1. März 2011 in Mecklenburg-Vorpommern:
Noch ist die Kuh (= Gewässerprivatisierungsauftrag der BVVG für in ihrer Hand befindlichen Seen) nicht vom Eis, aber Gerüchte und erste Informationen des Nordkurier vom 1.3.2011 lassen hoffen, dass mit der Übertragung des nördlichen Teils des Gewässers in Landeseigentum das Thema Privatisierung (zumindest für den Malchiner See) beendet wird.
Hoffen wir, dass diese "plötzliche" Bewegung in der Politik nicht nur dem beginnenden Wahlkampf geschuldet ist und nachhaltig realisiert wird. Bis heute gibt es nichts Verbindliches. Auch der Petitionsausschuss des Bundestages, wo die weitere Behandlung der Petition seit über einem Jahr "reift", schweigt vor sich hin, ein Muster für . Bürgerferne und Transparenz politischen Aussitzens.
Die Wassersensation vom 13. Februar 2011 in Berlin
| Der Volksentscheid zur Offenlegung aller Wasserverträge in Berlin ist erfolgreich entschieden, weit über Quorum . |
Ergebnis des Berliner Volksentscheids ist eine Sensation
(Erste Infos und Gedanken sind einem Bericht von Herrn Gilbert Schomaker/Berliner Morgenpost entnommen, vielen Dank)
Der erfolgreiche Volksentscheid zur Offenlegung aller Wasserverträge in Berlin ist ein Protest gegen die Bevormundung. Gilbert Schomaker über die Folgen aus dem erfolgreichen Volksentscheid zum Berliner Wasser.
verkürzte Wiedergabe:
.. Dieser Volksentscheid wird nachwirken... Die Abstimmung war auch ein Protest gegen die Bevormundung. Wenn Politiker meinen, dass komplizierte Sachverhalte nur in Parlamenten und Ausschüssen ordentlich diskutiert werden können, unterschätzen sie den mündigen Bürger. Die Berliner haben verstanden, dass es einen Zusammenhang zwischen der Privatisierung des Monopolisten Wasserbetriebe und den hohen Preisen gibt. ...
Sie zeigen aber auch ein zunehmendes Misstrauen in die Politik. Der schleichende Vertrauensverlust ist eine Gefahr für die repräsentative Demokratie....
Eine Änderung hinter verschlossenen Behördentüren, ausgewählt nach scheinbar ungerechten Kriterien und vorgesetzt ohne Mitspracherechte der betroffenen Bürger. So wird Vertrauen verspielt.
Dabei ist Deutschland mit der repräsentativen Demokratie mehr als 60 Jahre gut gefahren. Ein Abwägen durch Abgeordnete nach ausführlicher Erörterung darf nicht unterschätzt werden. Im politischen Betrieb geht es auch um den Ausgleich von Interessen. Häufig müssen auch unangenehme Entscheidungen getroffen werden, die aber für die Zukunft wichtig sind. Aber die Zeiten haben sich auch geändert. Die Mitbestimmung der Bürger wird immer wichtiger.
Was muss die Politik nun tun? Die wichtigste Aufgabe ist es, ihre Entscheidungen transparenter zu gestalten und durch Erklären Entscheidungen nachvollziehbar zu machen. Gerade der Erfolg des Volksentscheids macht diese Forderungen an die Politiker noch dringlicher. Es geht um viel in Berlin und Deutschland in diesen Wochen. Es geht um das Vertrauen der Menschen.,,,
Quelle: Berliner Morgenpost-Online vom 13.2.2011
Herzlichen Glückwunsch der Demokratie, dem Berliner Wassertisch und allen Aktivisten
Für den Vorstandssprecher des Vereins "Mehr Demokratie", Michael Efler, ist es schlicht "sensationell, dass es gerade eine Initiative mit so geringen finanziellen Ressourcen geschafft hat." Die Bedeutung endet für ihn nicht an den Landesgrenzen: "Das wird gewaltigen Rückhalt für die direkte Demokratie geben, innerhalb und außerhalb Berlins." Dieser erste erfolgreiche Volksentscheid werde mehr Menschen daran glauben lassen, "dass sie mit direkter Demokratie etwas bewegen können."
Quelle: TAZ-Online vom 13.2.2011
Für uns rund um den Malchiner See stellen sich nun viele Fragen:
Ist eine Änderung der BVVG - Praxis und der in vielen (auch auf dieser Website nachlesbaren Erklärungen) nur noch durch einen bundesweiten Volksentscheid zu beheben, wenn sich "die Politik" seit über einem Jahr in der Frage der Privatisierung von Seen nicht für uns Bürger transparent und nachvollziehbar bewegt?
Wer ist namentlich für diese Verzögerungen verantwortlich?
Wieso gibt es keine aktuellen Informationen aus dem Petitionsausschuß für Petentenen und interessierte Bürger?
- Wie zornig muss Deutschland noch werden?
- Es stehen Wahlen in MV an.
- Wieso findet Brandenburg scheinbar eine Lösung zwischen Bund und Land?
- Wieso findet Mecklenburg-Vorpommern keine Lösung zwischen Bund und Land?
- Über 1.000 ha Wasserfächen wurden für 15 Mio € verkaspert durch die BVVG, bei welchem Nettoertrag unter Abzug aller Kosten?
- Ist dies ein volkswirtschaflich korrektes, vor dem Bundesrechnungshof valides Ergebnis oder vielmehr das Ergebnis von Paragraphenreiterei
zu Lasten des Bürgerinteresses? - Wie können wir dazu beitragen, die Transparenz beim Umgang mit öffentlichem Eigentum zu erhöhen?
Der Sprecher der Bürgerinitiative Berliner Wassertisch: Es ist an der Zeit, „den Willen der Bevölkerung ernst zu nehmen“.
- Was machen wir als Nächstes?
In der Region war der Bürgerentscheid nicht so erfolgreich:
27.1.2011
Die Interessengemeinschaft hat die Bürgerinitiative Dahmen mit einem "JA" zum Landkreis Mecklenburgische Seeplatte unterstützt.
Am 12. Dezember 2010 fand der 40. Bürgerentscheid in Mecklenburg-Vorpommern in 17166 Dahmen statt. Die Einwohner wurden an die Urnen gerufen, um zu bekunden, welchem Großkreis sie angehören wollen.
Die Begründung der Bürgerinitiative Dahmen finden Sie hier im Wortlaut:
Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Dahmen,
bezugnehmend auf die Bürgerversammlung am Dienstagabend (7.12.2010) in Dahmen möchten wir auf die nachfolgenden Punkte noch einmal besonders hinweisen.
Durch Initiative von interessierten Einwohnern der Gemeinde Dahmen haben die Abgeordneten der Gemeindevertretung am 1. November 2010 beschlossen, die für uns alle wichtige Frage der Kreiszugehörigkeit und den damit verbunden regionalen Bezug durch Bürgerentscheid feststellen zu lassen. Dafür danken wir ihnen.
Mit Inkrafttreten des Kreisstrukturgesetzes sind alle Satzungen und Beschlüsse der Altkreise z.B. zu Abfallgebühren, Schülertransport, etc. hinfällig und werden durch die neuen Kreistage überarbeitet und neu beschlossen.
Die jetzige Kreisstadt Waren soll eine Verwaltungsnebenstelle (z.B. Kfz-Zulassung, Bauamt, Katasteramt) behalten. Über eine Auflösung des Amtgerichtsbezirkes (Grundbuchamt) Waren ist uns nichts bekannt.
Für den Kreis „Mecklenburgische Seenplatte“ spricht:
Geographisch und historisch gehört der Bereich des Malchiner Sees zur Mecklenburgischen Seenplatte und nicht in einen Kreis,der von der Ostsee dominiert wird.
Für eine vernünftige Entwicklung der Mecklenburgischen Schweiz, ist es entscheidend, dass der ganze Malchiner See mit den anliegenden Gemeinden in einen Kreis kommt, sonst wird wieder nicht über die Kreisgrenzen hinweg gedacht.Daher ist das gesamte Amt Meckl. Schweiz im neuen Kreis „Mecklenburgische Seenplatte“ besser aufgehoben.
- Im neuen Kreis „Mecklenburgische Seeplatte“ haben alle Gemeinden die gleichen Probleme wie unsere Gemeinde. (Demographischer Wandel, Schulstandortschließungen, Landflucht der jungen Leute). Im Kreis „Mittleres Mecklenburg“ sieht das anders aus.
- Unsere Region hat ganz andere Probleme als die Randgemeinden um Rostock, Bad Doberan und entlang der Küste, wo mehr als die Hälfte der
Bevölkerung des zukünftigen Landkreises wohnt. Ob man unsere Gemeinde dort wahrnimmt? (Nach Auskunft des Kreises Güstrow ist die Gemeinde Dahmen bereits an das Radwegenetz des Landkreises Güstrow angeschlossen.…..?)
- Waren und die Müritz sind bundesweit ein Begriff, davon werden die Bereiche Peenetal und Kummerower See mittelfristig profitieren. Dies haben die Abgeordneten der Städte Demmin, Malchin und Dargun durch ihr Votum zum zukünftigen Kreis „Mecklenburgische Seenplatte“ erreicht.
Nur der Tourismus wird mittelfristig in dieser Region Arbeitsplätze schaffen und erhalten. Das klappt einfacher und schneller, wenn die Gemeinde Dahmen im Kreis „Mecklenburgische Seenplatte“ liegt und die Bekanntheit der Region nutzt. Es ist schwierig Touristen von der Ostsee an den Malchiner See zu locken. Die Gemeinde Dahmen mit dem Malchiner See ist Bestandteil der Mecklenburgischen Seenplatte und liegt mitten in Mecklenburg-Vorpommern!
Lassen Sie uns zusammen die Zukunft für die Mecklenburgische Seenplatte positiv gestalten.
Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger, von ihrem Wahlrecht am 12. Dezember 2010 Gebrauch zu machen.
Stellvertretend für viele interessierte Bürger
Dahmen, im Dezember 2010 Philipp Maerz Olaf Skoeries Georg v. der Goltz
Die Begründung finden Sie hier zur Verbreitung als PDF-Datei.
Ergebnis: Der Bürgerentscheid fand nicht die erforderliche Mehrheit. Alles bleibt scheinbar, wie es ist. Oder doch nicht?
Wir bleiben dran!! 2011 = Wahljahr. Die Argumente sind durch diese Abstimmung nicht widerlegt, die Probleme nicht gelöst. Messen wir die Politik an ihrem Handeln.